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	<title>Kommentare zu: Die Globalisierung der Unternehmen</title>
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	<description>Globalisierung im Fokus</description>
	<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:53:04 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Sebastian</title>
		<link>http://www.globalisierungsblog.de/71/die-globalisierung-der-unternehmen/#comment-363</link>
		<dc:creator>Sebastian</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 08:49:32 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für deinen Kommentar.
Du veranschaulichst das ganz gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deinen Kommentar.<br />
Du veranschaulichst das ganz gut.</p>
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		<title>Von: Karl</title>
		<link>http://www.globalisierungsblog.de/71/die-globalisierung-der-unternehmen/#comment-362</link>
		<dc:creator>Karl</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Aug 2007 08:43:00 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist wie mit den Tante Emma-Läden. Wenn die Leute nicht im Supermarkt kaufen würden gäbe es die heute noch. Und wenn die Leute nicht bei McDonalds essen würden.... Irgendwo wird doch da eine Marktlücke abgedeckt, oder?

Auch Disney ist ein kultureller Faktor. Bei uns kostet eine Theaterkarte mehr an Subventionen als ein Fernseher zum Empfang von ARTE. Das ist Kultur für eine kleine Elite, bezahlt von den Masssen. Disney ist Kultur für die Massen ohne Subventionen, bei  uns wird das Angebot von Disney  oft herablassend als Kitsch bezeichnet.

Die Verachtung der kleinen Leute in Deutschland, wer nicht studiert und einen Titel erworben hat gilt als bedauernswerter Fall sozialer Unangepasstheit, hat bei uns zu einer sinnlosen Titelflut und einem Defizit an guten Handwerkern geführt. Disney dagegen geht auf die Emotionen und Unterhaltungswünsche dieser Klientel ein und liefert ein entsprechendes Kulturprogramm, ausserhalb Europas (Frankreich, Hongkong, Japan) überwiegend finanziert mit örtlichem Kapital. Ist das noch Globalisierung oder nur die Abdeckung von Defiziten im örtlichen Bereich durch örtliche Unternehmer mit einer modernisierten Umsetzung traditioneller europäischer Märchen und amerikanischer Hilfe?

Bei der Ausnutzung der armen Länder hat Sebastian schon auf die Probleme und Widersprüche hingewiesen. Auch Deutschland ist mal klein angefangen, Anfang des vorigen Jahrhunderts wurden Arbeiterschlafstellen zweifach benutzt, vor 40 Jahren wohnten Studenten noch in möblierten Zimmern. Unsere heutigen Ansprüche können wir uns nur leisten weill wir in arme Länder überteuerters Knowhow liefern. Früher hat der Pflanzer auf der Veranda gesessen und den Sklaven beim Baumwollpflücken zugesehen, heute besehen wir die Lebensverhältnisse derer die unseren Lebensstandard finanzieren interessiert im TV und auf Fernreisen ohne dass wir uns darüber klar werden dass die Wurzel des Übels bei uns und unseren Ansprüchen liegt weil wir im Zuge der Globalisierung Ursache und Wirkung geografisch getrennt haben.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wie mit den Tante Emma-Läden. Wenn die Leute nicht im Supermarkt kaufen würden gäbe es die heute noch. Und wenn die Leute nicht bei McDonalds essen würden&#8230;. Irgendwo wird doch da eine Marktlücke abgedeckt, oder?</p>
<p>Auch Disney ist ein kultureller Faktor. Bei uns kostet eine Theaterkarte mehr an Subventionen als ein Fernseher zum Empfang von ARTE. Das ist Kultur für eine kleine Elite, bezahlt von den Masssen. Disney ist Kultur für die Massen ohne Subventionen, bei  uns wird das Angebot von Disney  oft herablassend als Kitsch bezeichnet.</p>
<p>Die Verachtung der kleinen Leute in Deutschland, wer nicht studiert und einen Titel erworben hat gilt als bedauernswerter Fall sozialer Unangepasstheit, hat bei uns zu einer sinnlosen Titelflut und einem Defizit an guten Handwerkern geführt. Disney dagegen geht auf die Emotionen und Unterhaltungswünsche dieser Klientel ein und liefert ein entsprechendes Kulturprogramm, ausserhalb Europas (Frankreich, Hongkong, Japan) überwiegend finanziert mit örtlichem Kapital. Ist das noch Globalisierung oder nur die Abdeckung von Defiziten im örtlichen Bereich durch örtliche Unternehmer mit einer modernisierten Umsetzung traditioneller europäischer Märchen und amerikanischer Hilfe?</p>
<p>Bei der Ausnutzung der armen Länder hat Sebastian schon auf die Probleme und Widersprüche hingewiesen. Auch Deutschland ist mal klein angefangen, Anfang des vorigen Jahrhunderts wurden Arbeiterschlafstellen zweifach benutzt, vor 40 Jahren wohnten Studenten noch in möblierten Zimmern. Unsere heutigen Ansprüche können wir uns nur leisten weill wir in arme Länder überteuerters Knowhow liefern. Früher hat der Pflanzer auf der Veranda gesessen und den Sklaven beim Baumwollpflücken zugesehen, heute besehen wir die Lebensverhältnisse derer die unseren Lebensstandard finanzieren interessiert im TV und auf Fernreisen ohne dass wir uns darüber klar werden dass die Wurzel des Übels bei uns und unseren Ansprüchen liegt weil wir im Zuge der Globalisierung Ursache und Wirkung geografisch getrennt haben.</p>
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