8 Wochen Globalisierungsblog - Eine Zwischenbilanz
Der Globalisierungsblog ist noch jung. Den ersten Beitrag habe ich am 9. Juni geschrieben, dieses Wochenende sind es also genau acht Wochen.
Ich denke, es ist an der Zeit eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. Für mich war es am Anfang etwas ungewohnt, jeden Tag zu schreiben. Ich hatte mir vorgenommen, jeden Tag einen Beitrag zu schreiben. Dieses Ziel habe ich fast erreicht. Es gab einen Tag, an dem ich nichts geschrieben habe, dafür an anderen mehrmals. Globalisierung ist so ein facettenreiches Thema, dass es eigentlich immer was zu schreiben gibt. Mittlerweile ist es ganz natürlich für mich jeden Tag etwas zu schreiben.
Ich habe jetzt schon mehr als 50 Besucher täglich, von denen viele auch einen Kommentar hinterlassen. Vielen Dank dafür! Einge Stammleser habe ich wohl auch schon. Besonders Karl, Axel und MarinaGrogger haben mit zahlreichen Kommentaren die Diskussion bereichert.
Mitllerweile habe ich eine Technorati-Authority von 111 (Schnapszahl), wobei hier jedoch viel vom Blog Karneval “Ziele des Blogs” und von der Grundgesetz Aktion kam.
Zur Zeit läuft gerade der Globalisierungs-Blog-Karneval, an dem sich auch schon einige Blogs beteiligt haben. Die Beiträge sind wirklich lesenswert und ich freue mich auf die, die noch kommen.
Ich blicke guten Mutes in die Zukunft und werde versuchen, weiterhin jeden Tag zu schreiben. Durch die Übung wird dann sicher auch die Qualität besser.
Für Anregungen für Themen oder sonstige Kritik bin ich jederzeit dankbar:
Andere Beiträge:
- Warum gibt es den Globalisierungsblog?
Nachdem nun auch böse Kommentare kommen, möchte ich noch einmal... - Blog-Projekt: Was bedeutet Globalisierung für dich?
Ich habe bereits an einem Blog-Karneval teilgenommen und andere mit... - Auswirkungen der Globalisierung
Wie ich gestern schon geschrieben habe, sind die Möglichkeiten der nationalen... - Welche Zeitungen lese ich?
PatJe hat zum Blog-Karneval aufgerufen. Und ich werde mich daran... - Ziele anderer Blogs
Vor kurzem habe ich im Rahmen einer Aktion über die...
am 3. August 2007 um 9:04 pm Uhr.
prima. Weiter so!
am 3. August 2007 um 9:27 pm Uhr.
Eine Anregung bzw. ein Zitat aus PROFIL (Österreich) v.30.7.07, S.81 über globalisierte Hilfe, hier in Indien:
>Vanassi (eine indische Stadt)……wird von einem mafiösen Geflecht aus korrupter Politik und Verwaltung und organisiertem Verbrechen beherrscht.Angeblich gibt es ein paar tausend eingetragene Hilfsorganisationen in Vanasi. Es dürfte hier eigentlich keine Armen, Obdachlosen und Aussätzigen mehr geben. Doch auch Hilfe ist ein lukrativer Geschäftszweig. Die Spendengelder aus dem Westen fliessen reichlich.Kindesmissbrauch, Folter, Schmuggel: Blauhelme sollen in Krisenregionen die Bevölkerung schützen und werden oft selbst zu Tätern - wie zuletzt in Cote d`Ivoire und im Kongo. Ihre Excesse sind Symptom für grundlegende Probleme der UN-Friedensmissionen.Niemand können noch Recht von Unrecht unterscheiden, wer sein Geldmit Arbeit verdiene gelte in Ungarn als hoffnungsloser Verlierer.
am 3. August 2007 um 9:30 pm Uhr.
Schon wieder ein Teil des Kommentars verschwunden. Ich versuche die Fortsetzung noch einmal:
Vielleicht ist Globalisierungskritik schon zu hoch gegriffen, in der Nähe gibt es auch interessante Themen.
Z.B. die Meinungsfreiheit in Slowenien. Dort nahm der Staatspräsident lt. Slovenian Times vom 11. Juli aus Protest gegen die Unterdrückung der Meinungsfreiheit im öffentlichen Sektor nicht an der Feier des Nationalfeiertages teil.
Ausschnitte aus der Wirklichkeit die erschrecken können wenn sie wahr sind.
Also: warum in die Ferne schweifen, denn……..
am 3. August 2007 um 9:33 pm Uhr.
Auch aus dem ersten Text ist ein Teil verschwunden.
vor “Kindesmissbrauch” war die Quellenangabe PROFIL S.55 und ein Hinweis auf globalisierte Militärmissionen der UN.
am 3. August 2007 um 9:42 pm Uhr.
Hinter dem Zitat zur UN fehlte die Quellenangabe PROFIL S.64 ff zur Rechtpflege beim EU-Mitglied Ungarn anlässlich des Überfalls auf eine kritische Journalistin insbesondere auf Verbindungen zwischen Mafia und Politik unter der Überschrift :Blut für Heizöl.
Ein Polizeipfräfekt der lt. PROFIL “als ein Drahtzieher der üblen Geschäfte galt” wurde später Innenminister.
Es tut mir leid, dies ist die einzige Verbindung mit der ich diese Schwierigkeiten habe, entweder es liegt am Blog-Programm oder es wird in der EU zensiert.
am 4. August 2007 um 9:03 am Uhr.
Danke!
@Karl: Ich kann es leider nicht nachvollziehen. Es müsste aber an der Verbindung liegen, denn du bist der einzige, der diese Probleme hat. Danke auf jeden Fall für den interessanten Hinweis.
am 6. August 2007 um 8:08 pm Uhr.
Hallo Sebastian, du suchst Themen. Gerade habe ich gelesen dass der Bundesrechnungshof moniert dass 250 Mio. € jährlich (früher immerhin eine halbe Milliarde Mark) ohne jede Kontrolle oder Zweckbindung an -eine UN-Institution,ich glaube- UNICEF fliessen. Dies ist ein Aspekt der Globalisierung der alle Sicherungsmassnahmen in Richtung auf das Finanzgebahren unseres Staates aufhebt. Über das Finanzgebahren der UN ist verschiedentlich veröffentlicht worden. Das ist so ähnlich als wenn man seine Ersparnisse einem flüchtigen Bekannten zur Anlage anvertraut. Je stärker die politische Globalisierung desto stärkere Kontrollen und Sanktionen sind nötig, leider läuft das nicht parallel.
Das fängt schon in Brüssel an wo die Parteien vorhaben Stiftungen, ähnlich wie in Deutschland, mit Steuermitteln zu gründen. Ein Dr. Helmut Kohl Stiftung zum Beispiel. Nachdem wir noch immer auf die Namen seiner Parteispender warten ist zu erwarten dass dort die Gelder sicher richtig verwaltet werden. Je weiter entfernt im Rahmen der Globalisierung die Geldempfänger von den Steuerzahlern sind desto schlechter sind zur Zeit die Kontrollen.
Schreib doch mal darüber!
am 6. August 2007 um 8:16 pm Uhr.
Also, dieses Beispiel kann ich nicht nachvollziehen. Die UNICEF muss doch in ihrer Arbeit frei sein. Das kann man nicht kontrollieren (sollte man auch nicht).
Selbst im Inland wird das Geld verschwendet, dass einem schwindelig wird. Hier gibte es eher was zu tun.
am 7. August 2007 um 11:06 am Uhr.
Sebastian, hier sind wir unterschiedlicher Meinung was die Lösung, nicht die Verschwendung, angeht.
Wenn ich sehe mit wieviel Sorgfalt und Zeitaufwand bei uns eine steuerliche Betriebsprüfung vor sich geht und welche Diskussionen es um tatsächlich betriebsbedingte Kosten auch in kleinerem Umfang gibt dann verlange ich dass das Geld welches die Firma und die Kollegen mit harter Arbeit verdient haben genauso sorfältig wieder ausgegeben wird.
am 7. August 2007 um 11:16 am Uhr.
Klar, damit hast du ja auch Recht. Aber bei Organisationen wie z.B. UNICEF sollten andere Kontrollinstanzen für Rechenschaft sorgen, denn sonst ist nationaler Einflussnahme Tür und Tor geöffnet. Das wäre m. E. nach nicht wünschenswert.
Bei anderen Punkten, wie Subventionen und Verschwendung in Behörden, ist die Arbeit des Rechnungshofs abloslut notwendig und sogar noch zu wenig.
am 7. August 2007 um 2:49 pm Uhr.
Zitat von Sebastian:
>Aber bei Organisationen wie z.B. UNICEF sollten andere Kontrollinstanzen für Rechenschaft sorgen
am 7. August 2007 um 2:55 pm Uhr.
Schon wieder die Zensur, komischerweise immer bei internationalen Themen, alle anderen Mails haben nie Probleme.Also nochmal:
Wenn ich den internationalen Medien entnehme dass bei der UNO kein Mensch Korruption und Ämterpatronage in den Griff bekommt -siehe den Sohn des ehemaligen Generalsekretärs im Irak-Ölgeschäft- dann glaube ich dass der Bundesrechnungshof Recht hat wenn er Mittelbindung und Kontrollmöglichkeiten für deutsche Beiträge verlangt.