Live Earth im Rückblick

Nachdem ich zuerst skeptisch auf diese ganze Vernstaltung geblickt hatte, habe ich meine Meinung geändert. Ich denke nun, es war eine gute Idee auf diese Art und Weise auf die Umwelt-Probleme aufmerksam zu machen.

Viele Leute (nicht nur in Deutschland) kannten das Ausmaß der Folgen des Klimawandels bisher sicher nicht. (Ich auch nicht.) Auch wenn das Ganze medial ausgeschlachtet und teilweise sehr überspitzt dargestellt wurde, wurde der Zweck erreicht.

Aufmerksamkeit erregen.

Das ist gelungen. Hierzu ist es wohl notwendig, große Events zu zelebrieren. Wenn das so ist, dann muss man diese Mittel auch einsetzen.

Dass umgesteuert werden muss, ist doch keine Frage mehr. Jetzt müssen die Massen mobilisiert werden und das geht nunmal auf diesem Wege am besten.

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6 Kommentare zu “Live Earth im Rückblick”

  1. Julia

    Yep, Aufmerksamkeit war das A und O. Und wenn man den Veranstaltern glauben darf, sind die Konzerte auch mit einer ausgeglichenen Kohlenstoffdioxid-Emission über die Bühne gegangen.

  2. Mathias

    Zurzeit findet in den Medien leider eine Reizüberflutung bzgl. Klimaschutz statt. Irgendwann wird der größte Teil der Bevölkerung einfach nur noch genervt sein. Das wäre sehr “schade”…

  3. Sebastian

    Ich glaube, dass es nicht so kommen wird. Klar stumpft das Thema ab, aber die Aufmerksamkeit bleibt.

  4. Karl

    PROFIL in Österreich schreibt in etwa:
    Keine Sorge, die Entwicklung ist positiv. Bush ist bald weg vom Fenster und Alle die nach ihm kommen könnten haben den Umweltschutz auf ihre Fahnen geschrieben.

  5. Thinkabout

    Ich bin nicht so positiv gestimmt wie Karl: Ende der 80er-Jahre gab es bereits Umweltkompendien, die uns zeigten, wie wir Energie sparen und die Umwelt schonen sollten. Sie sind in Vergessenheit geraten wie die grüne Politik generell ins Stocken geriet: Die Sorge um Arbeitsplätze war grösser und wird es wohl immer bleiben, so bald etwas mehr Krisenstimmung herrscht.
    Live Earth ist nur schon deshalb eine gute Sache, weil hier wir gefragt sind und angesprochen werden: Jeder kann auf diesem Weg anmelden: Schützt mir die Umwelt! Schützt mich! Und nicht den Kommerz. Solche Bewegungen haben etwas Basisdemokratisches.
    Und wir müssen den Politikern klar machen, dass wir mehr Mut haben als sie selbst und dass wir die Veränderung hin zu einer umweltverträglich(er)en Politik wollen - und dass wir darin am Ende auch einen Fortschritt für die Wirtschaft sehen, die sich auf entsprechende Technologien spezialisieren soll: Es kommt der Moment, wo Asien der Kollaps droht - dann wird eine entsprechende Kultur und solches Knowhow weltweit geschätzt werden! Und nachgefragt werden.

  6. Sebastian

    Das sehe ich genauso. Der Umweltschutz wird dort zuzeit nicht so thematisert, aber immerhin sterben jetzt schon 750.000 Menschen jährlich an den Folgen der Umweltverschmutzung alleine in China.

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