IWF und Weltbank im Umbruch

Ein sehr interessanter Artikel in der NZZ befasst sich heute mit der aktuellen Sinnkrise bei IWF und Weltbank. Neben der aktuellen Diskussion um den Direktor des IWF, bei der Polen und Frankreich Ansprüche geltend machen, müssen diese beiden Organisationen viel entscheidendere Probleme lösen.

Seit 1944, als die Organisationen in Bretton Woods gegründet wurden, hat sich die Welt enorm verändert. Die Anforderungen an die internationalen Organisationen IWF und Weltbank haben sich im Laufe der Zeit gewandelt. Die alten Rezepte wirken nicht mehr für die heutigen Probleme. Außerdem haben sich die Machtverhältnisse verschoben.

IWF und Weltbank müssen sich also neue Aufgabengebiete suchen, das haben sie in der Vergangenheit auch schon getan. Fraglich ist, wo diese neuen Aufgaben sinnvol sind, und wo sie nur eine weitere Existenzberechtigung sein sollen.

Hier muss man aufpassen, dass die Organisationen sich auf ihren eigentlichen Auftrag konzentrieren.

Für einen weiteren Wandel wäre es auch an der Zeit, wenn der IWF Direktor nicht mehr aus Europa, sondern aus einem anderen Kontinent kommt. (z.B. Asien) Gleiches gilt natürlich auch für die Weltbank: Hier sollten die Posten nicht mehr nach festen Regeln an bestimmte Länder vergeben werden.

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2 Kommentare zu “IWF und Weltbank im Umbruch”

  1. Zenblé

    Danke für den Linktipp! Globalisierung und alles, was mit ihr in Berührung kommt, ist ein brisantes und hochaktuelles Thema. Wenn sie ausfällt, so behaupte ich, würde Europa innert weniger Wochen in die wirtschaftlichen Zuständ des Mittelalters zurückfallen.

    *Blog gemerkt*

  2. Sebastian

    Danke. Freut mich.

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