Schutz vor Staatsfonds
Die Globalisierung hat zu offenen Finanzmärkten geführt. Nun sieht Deutschland eine Gefahr in ausländischen Staatsfonds und will Schutzmechanismen dagegen installieren.
Staatsfonds oder indirekt von Staaten kontrollierte Fonds verwalten ein gigantisches Vermögen von ca. 2.500 Milliarden US-Dollar.
Problematisch ist, dass Staatsfonds nicht unbedingt immer die Maximierung der eigenen Rendite verfolgen sondern auch andere Ziele.
So könnte z.B. China mit seinen Reserven Firmen kaufen und dann das Know-How und die Produktion nach China verlagern, selbst wenn das für die Unternehmen wirtschaftlich keinen Sinn macht.
Eine solide Wirtschaft ist einer der wichtigsten Faktoren für einen funktionierenden Staat. Firmen in der Hand ausländischer Staaten könnten deshalb eine Gefahr darstellen, wenn diese zu machtpolitischen Zwecken missbraucht werden.
Ich sehe die Gefahr ähnlich wie die Bundesregierung und übrigens auch der IWF und große deutsche Banken.
Mir ist unverständlich, dass DIHK und BDI diese Gefahr leugnen.
Natürlich darf diese Kontrolle nicht dazu missbraucht werden von nun an Protektionismus Tor und Tür zu öffnen. In anderen Ländern existieren bereits solche Regelungen.
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am 23. Juni 2008 um 9:23 am Uhr.
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