Protektionismus vs. Globalisierung
Dass die Globalisierung auch negative Auswirkungen hat, ist mittlerweile jedem klar. Fraglich ist, wie man diese negativen Auswirkungen abfedern kann.
Frankreich ist bekannt als ein Staat, der den Marktkräften nicht allzu viel Vertrauen schenkt. Das ist oft berechtigt , grundsätzlich bringt der Markt aber eine effizientere Lösung als zentrale Steuerung.
Frankreich will nun noch stärker den Weg des Protektionismus gehen als bisher. Sarkozy hat dies bereits mehrfach deutlich gemacht.
Ich bezweifle stark, dass dieser Kurs der richtige ist. Die wirtschaftliche Entwicklung der letzten Jahre in Frankreich war kein Grund zur Freude und ich denke, so wird es nicht wieder aufwärts gehen.
Frankreich sollte sich von seiner zentralen Steuerung in Politik und Wirtschaft entfernen, stattdessen tut es genau das Gegenteil. Ein so komplexes Gebilde zentral zu steuern, dürfte unmöglich sein.
Warten wir es ab…
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am 28. Juni 2007 um 7:59 am Uhr.
Hallo, eure Seite ist bei mir im Bloroll; daher schau ich gern auch mal hier rein.
Globalisierung und seine Auswirkungen, das ist auch eines der DD- Themen. Es wurde im Laufe einer immer kontroverser werdenden Diskussion ein Konzept entwickelt, wie Globalisierung weniger schrankenlos, mehr alle Seiten berücksichtigend betrieben werden kann. Können wir zusammenarbeiten? Auch in solchen Fragen sollten wir keine Konkurrenz sein: http://www.deutschland-debatte.de/2007/06/24/globalisierung-flankieren/. Danke
am 28. Juni 2007 um 8:49 am Uhr.
Hallo,
ich denke, der bei euch vorgestellte Ansatz hat einige Schwächen, die in den Kommentaren auch schon angesprochen wurden. Dennoch ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Z.B. die Bedrohung durch ausländische Staatsfonds sollte sehr ernst genommen werden.
am 30. Juni 2007 um 5:57 pm Uhr.
Sebastian: ich habe nichts gegen Schwächen, wer aber entwickelt denn ein konkretes Konzept? Sieh mal, du schaffst es ja nicht einmal, auf meiner Seite zu diskutieren. Jeder macht in seinem eigenen Suppentopf rum und entschuldige kloppt hohle Phrasen “Dennoch ist es wichtig, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen”. Meinst du, Sebastian, damit kommt man ein bischen weiter?
Noch ein Hinweis: Wir alle sollten nicht denken, es käme uns auf traffic an. Mir jedenfalls nicht. Mir kommt es darauf an, substanziell die Öffentlichkeit aufzurütteln, indem ich nicht nur kritisiere sondern aktiv eingreife.
am 30. Juni 2007 um 7:58 pm Uhr.
Du hast Recht, es ist einfach zu kritisieren. Ich bin offen: Ich habe keinen Masterplan in der Tasche, der alle Probleme lösen kann.
Ich habe meine Kritikpunkte auf deiner Seite genannt, dass ich keine bessere Lösung anbieten kann tut mit leid. Jedoch wurde ich nicht ermutigt, mich weiter an der Debatte auf deiner Seite zu beteiligen.
am 3. Juli 2007 um 10:15 pm Uhr.
Beitrag zur Diskussion. Quelle des Zitates Radio Bremen von heute
:
>Aufträge nur noch bei Mindestlohn
Die rot-grüne Koalition will Aufträge an Dritte nur noch vergeben, wenn die sich verpflichten, ihren Beschäftigten mindestens 7,50 Euro pro Stunde zu zahlen. Das sagten heute Bürgermeister Jens Böhrnsen und Finanzsenatorin Karoline Linnert. Wer keine entsprechende Verpflichtungserklärung unterschreibt, geht bei der Auftragsvergabe leer aus. Die Mahnkosten seien gering, sagte Linnert.
am 4. Juli 2007 um 6:48 am Uhr.
Leider ist der Rest entfallen, Programmfehler?
Hier die Ergänzung:
Auf Kosten des Steuerzahlers lässt sich leicht Gutes tun. Schliesslich lassen sich die Steuern ja wieder erhöhen wenn Geld fehlt.
Die Alternative wäre einen groben Ordnungsrahmen vorzugeben und dann dem Unternehmer bzw. den Unternehmen die Nutzung dieses Freiraumes zu gestatten, dann steigen die Steuern automatischn und der Wirkungsgrad der Volkswirtschaft erhöht sich, Arbeitsplätze werden geschaffen.
Das ist aber eine Illusion. denn dann würde ja ein grosser Teil der kostenintensiven Umverteilungsbürokratie und der Detailpolitik mit ihrem Mikromanagement überflüssig. Wer sägt schon gern am eigenen Stuhl und solange man Wohltaten verteilt wird man wiedergewählt.
Das Thema der Eigenverantwortung kommt garnicht auf den Tisch. Wer keine Lust hat zu lernen dem wird vom Staat ein Mindestlohn zugeteilt weil er nur niedrig qualifizierte Arbeit findet.
Wer über 50 ist wird sozial so gut geschützt dass ihn niemand mehr einstellt obwohl seine Erfahrung sehr wertvoll sein könnte. das Risiko ist zu hoch, ebenso bei Schwerbeschädigten.
Das ist wie bei der neuen Kategorie der “alleinerziehenden Mütter”, von “alleinerziehenden Vätern” hört man kaum was, die werden durch den Steuerzahler ersetzt.
Alles gut gemeint, aber gerecht?
am 4. Juli 2007 um 6:52 am Uhr.
Hier in Deutschland brauchen wir uns wirklich nicht allzusehr über fehlende Gerechtigkeit beklagen. Da gibt es wirklich schlimmere Gegenden in der Welt.