Die Doha-Runde droht zu scheitern
Auf dem Weg zur weiteren Liberalisierung des Welthandels scheint es jetzt zu stocken. Brasilien und Indien machen den Abbau der Agrarsubventionen zur Bedingung für weitere Verhandlungen. (siehe FTD)
Diese Haltung der Länder halte ich für abslolut richtig. Es kann doch nicht sein, dass auf der einen Seite ein freier Welthandel gefordert wird und auf der anderen Seite die Bereiche, in denen die Entwicklungländer wettbewerbsfähig sind, von nationalem Protektionismus geschützt werden.
Dieser Protektionsimus führt zu einer ungerechteren Globalisierung und ist nicht fair. Man kann nicht auf der einen Seite vom freien Welthandel profitieren und auf der anderen Seite in Bereichen, in denen man evtl. Märkte verliert, diesen freien Welthandel verhindern.
Ich denke, dass die EU und die USA nicht auf die Forderungen eingehen werden und die Runde damit scheitern wird.
Andere Beiträge:
- Globalisierung und Armut
In der Idealvorstellung sollte die Globalisierung zu mehr Gerechtigkeit auf... - Ursachen der Globalisierung
Heute ist ein Artikel bei diepresse.com der Anlass sich einmal... - Agrarsubventionen und Entwicklungshilfe
Wie berichtet, wird die Doha-Runde aller Voraussicht nach scheitern. Der... - Die Devisenreserven und der Dollar
Wie in der aktuellen brand eins nochmals aufgeführt, verfügt China... - Linktipp: Linksammlung zur Globalisierung
Heute wollte ich mal eine wirklich sehr gut gepflegte Linksammlung...
am 22. Juni 2007 um 10:47 pm Uhr.
wäre wirklich sehr gut wenn die doha-runde scheitert.
am 23. Juni 2007 um 6:32 am Uhr.
Ich denke es wäre noch viel besser, wenn endlich die Agrarsubventionen abgeschafft werden.