Anlagestrategien in der Finanzkrise

Die Finanzkrise hat die traditionellen Formen der Geldanlage wieder populär gemacht: Bundesschatzbriefe, Tagesgeldkonto oder Festgeld werden von den Sparern nicht länger als “altbacken” oder, im besten Fall, konservativ belächelt.

Im Gegenteil:  So konnte die Finanzagentur des Bundes nach eigener Aussage mit ihrer Tagesanleihe alleine in der ersten Woche nach der Markteinführung ein Absatzvolumen von über 100 Millionen Euro verzeichnen. Und das zu einer Zeit, als die Krise gerade einmal in ihren Anfängen zu spüren war.

Bedingt durch die gesetzliche und privatwirtschaftliche Einlagensicherung sowie die „Merkel-Garantie“ dürfte ein Sparkonto bei einer deutschen Bank zu den derzeit vermutlich sichersten Anlageformen überhaupt zählen. Einen kleinen Überblick zum Thema bietet unter anderem die Seite www.tagesgeld-anleger.com . Neben den üblichen Produktvergleichen, die man ja vielfach im Netz findet, ist das angeschlossene Blog nicht uninteressant.

Die Finanzkrise hat damit sicherlich auch einen reinigen Effekt. Profiteure im Privatkundengeschäft waren dabei sicherlich vor allem die Sparkassen, Volksbanken sowie der Bund mit seinen Bundeswertpapieren.

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6 Kommentare zu “Anlagestrategien in der Finanzkrise”

  1. Jan

    Sicherlich werden die konventionellen Geldanlagen jetzt wieder deutlich attraktiver für die Anleger. Ich selbst möchte nicht unbedingt in Aktien investieren, die eine Talfahrt nach der anderen machen oder ähnliches. Bei der Bank weiß man eben, dass die Einlagensicherung gegeben ist, der zusätzliche Schirm der Kanzlerin, der über die Banken gespannt wird, gibt noch mehr Sicherheit. Und wer will sein hart verdientes Geld schon wieder verlieren, anstatt es gewinnbringend anzulegen?!

  2. Klaus

    Habe leider noch ein paar Aktien die ziemlich gefallen sind, hab mir vorgenommen erst in 5 Jahren wieder nachzusehen wo sie stehen und werde hoffentlich positiv überrascht…

  3. Dirk

    Die lieben Aktien. Sie waren es doch, die uns jetzt in so eine Lage gebracht haben. Weil sich da einige Herrschaften extrem verspekuliert haben. Ich habe zum Glück keine Aktien und ich werde mir auch keine kaufen, denn ich könnte nicht mehr ruhig schlafen, wenn ich weiß dass ich mein Geld gerade sehr rapide verliere. Da würde ich kein Auge mehr zubekommen. Da ist es mir doch lieber, dass ich weiß, dass mein Geld sicher auf der Bank liegt. (Diese ist nicht Pleite gegangen).

    @Klaus ich glaube auch, dass dies das Vernünftigste ist. Denn machen kann man ja sowieso nichts.

  4. Geldanlagen in der Finanzkrise - Fonds sinnvoll oder unsinnig? | Versicherungen und Wirtschaftsblog

    [...] werden in der Finanzkrise auf sichere Geldanlagen wie Tagesgeld oder Festgeld setzen. Auch die Tagesanleihe wird aufgrund des Parken beim “Staat” sehr oft als sichere Geldanlage gewählt. Ist die [...]

  5. Steffi

    Ich war jetzt auch mutig und habe mir ein paar Aktien gekauft, mal sehen wie sich das entwickelt. Ich bin ja noch jung und kann einiges aussitzen :-)

  6. Tim

    Tagegseldkonten sind zwar sicher, aber bei den aktuellen Konditionen bei einigen Instituten kann man wohl nicht mehr von Geldanlage sprechen (<1%). Ich habe Fondssparpläne durch die Krise laufen lassen und habe diese (etwas) aufgestockt

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